Überwachungskamera Außenbereich – Was ist wissenswert?

Die beste Prävention gegen Einbrüche ist es, wenn die potentiellen Langfinger bereits mit einer Überwachungskamera für den Außenbereich an ihrem Tun gehindert werden. Wie dringend notwendig ein solcher Schutz für private und gewerbliche Objekte ist, zeigt sich an der Entwicklung der Zahl der registrierten Einbrüche. Sie stieg im Jahr 2015 im Vergleich zum Jahr 2014 um fast zehn Prozent. Die Investition beispielsweise in ein Überwachungskamera außen Set lohnt sich auf jeden Fall. Das beweist wiederum die Tatsache, dass vier von zehn Einbruchsversuchen im Jahr 2015 vor der Vollendung gestoppt werden konnten. Diese Zahlen wurden in der offiziellen Polizeistatistik 2015 veröffentlicht. Sie weist außerdem aus, dass durch die Einbrüche binnen Jahresfrist ein Gesamtschaden von rund 440 Millionen Euro verursacht wurde.

Warum ist der Schutz mit einer Überwachungskamera im Außenbereich noch wichtig?

Noch immer werden von vielen Menschen die Folgen von Einbrüchen erheblich unterschätzt. Wer auf den Schutz durch eine Überwachungskamera mit Aufzeichnung verzichtet, riskiert nicht nur einen materiellen Schaden. Durch die Bemühungen der Einbrecher, durch Verwüstungen ihre Spuren zu verwischen, werden häufig auch unersetzbare immaterielle Werte vernichtet. Die Palette reicht von Fotos bis hin zu Dingen, die an Verstorbene erinnern. Hinzu kommt, dass ein nicht ausreichender Schutz beispielsweise durch eine Überwachungskamera außen WLAN den Einbrechern das Eindringen in die persönliche Schutzzone ermöglicht. Statistiken belegen, dass ein Großteil der Einbruchsopfer psychische Langzeitschäden davonträgt. Oft kann nur ein Umzug das Sicherheitsgefühl in den eigenen Räumen zurückbringen.

Schutzen Sie sich gegen Wirtschaftsspionage

Gewerbetreibende sollten noch aus einem anderen Grund einen neugierigen Blick auf den Überwachungskamera außen Test werfen. Die Täter bei Einbrüchen in Gewerbeobjekte lassen als Beute nicht nur technische Geräte mitgehen. Oft erfüllen diese Aktionen den Tatbestand der Wirtschaftsspionage, denn zur Beute gehören häufig auch Betriebsgeheimnisse wie zum Beispiel die Daten, die zur Vorbereitung der Anmeldung von Gebrauchsmustern und Patenten dokumentiert wurden. Verzichtet ein Unternehmen auf einen soliden Einbruchsschutz mit einer Alarmanlage mit einer Überwachungskamera mit Bewegungsmelder im Innen- und Außenbereich, kann das im Ernstfall sehr negative Auswirkungen auf die Wettbewerbsfähigkeit haben.

Überwachung öffentlicher Einrichtungen

Seit einiger Zeit kommt hinzu, dass beim Umgang mit den Ergebnissen aus dem Überwachungskamera außen Test 2015 und dem Überwachungskamera Test 2016 auch die vom Terrorismus ausgehenden Gefahren berücksichtigt werden müssen. Die bisher in Deutschland, Belgien und Frankreich registrierten Attacken beweisen, dass sich die Terroristen immer häufiger zivile Ziele aussuchen. Besonders gefährdet sind hier Unternehmen der Energiewirtschaft, der Wasserwirtschaft sowie der Telekommunikationsbranche. Auch Medienunternehmen stehen im Fokus der Terroristen. Eine Überwachungskamera für den Außenbereich kann in Kombination mit Überwachungstechnik für Innenräume verhindern, dass Terroristen außerhalb der Geschäftszeiten Sprengsätze deponieren, die dann während der Geschäftszeiten mit hohem Besucher- und Kundenaufkommen zur Detonation gebracht werden.

Kameras als Einbruchschutz zur Abschreckung

Ein Überwachungskamera außen Set lässt sich außerdem für die Zugangskontrolle nutzen. So kann beispielsweise ein Hausmeister von einem zentralen Büro aus mehrere Eingänge einer größeren Wohnanlage kontrollieren. Allein schon die Tatsache, dass es dort Überwachungskameras gibt, schreckt sowohl Einbrecher als auch Fixer, Trinker und potentielle Randalierer davon ab, in diese Bereiche einzudringen. Hier ist zu beachten, dass die deutsche Gesetzgebung einen deutlich sichtbaren Hinweis auf die vorhandene Kameraüberwachung vorschreibt. Sie kommt in Wohnobjekten deshalb sowohl der Sicherheit als auch der Ordnung und Sauberkeit zugute. Die Zugangskontrolle über gut verteilte Überwachungskameras für den Außenbereich und zentrale Monitore bietet sich ebenso für

  • Arztpraxen,
  • Anwaltskanzleien,
  • Behördengebäude,
  • Kurkliniken sowie für
  • Gewerbebetriebe mit mehreren Eingängen an.

 

Das heißt, dass mit einer Überwachungskamera für den Außenbereich mehrere Sicherheitsrisiken ausgeschaltet werden können. Dass dieser Schutz nicht einmal viel Geld kosten muss, beweist ein Blick auf die Ergebnisse, die im Überwachungskamera außen Test 2015 sowie dem Überwachungskamera Test 2016 dokumentiert werden.

Was zeigt der Überwachungskamera außen Test 2015 auf?

Einen sehr interessanten Überwachungskamera außen Test 2015 liefert die Redaktion des Fachmagazins „CHIP“. Die dortigen Experten kürten das Modell Netgear Arlo Q zum Testsieger der Überwachungskamera für den Außenbereich. Zu haben ist diese Kamera schon für unter 200 Euro. Sie liefert Full-HD-Auflösung und speichert die Daten von bis zu sieben Tagen in der Cloud. Pro Kamera steht hier ein Speichervolumen von einem Gigabyte zur Verfügung. Doch das recht günstige Modell hat auch einen entscheidenden Nachteil, denn das Objektiv bietet nur einen Blickwinkel von 130 Grad. Dadurch bleiben bei einem Einsatz von Einzelkameras tote Winkel, die von den potentiellen Einbrechern ausgenutzt werden können. Deshalb lautet das Fazit im Überwachungskamera außen Test, dass möglichst nur Videokameras mit einem Blickwinkel von 180 Grad eingesetzt werden sollen.

Testsieger in der Kategorie Überwachungskamera außen

Im Billigpreissegment werden beim Überwachungskamera Test 2016 und 2015 Kritiken vor allem bei den Speichermöglichkeiten geäußert. Wer sich für das Modell Foscam C2 zum Preis von rund hundert Euro entscheidet, wird für die Bereitstellung von Cloudspeicher extra zur Kasse gebeten. Einen Pluspunkt bietet dieses Modell durch die NAS-Kompatibilität. Sehr negativ schlägt hier allerdings der sehr geringe Blickwinkel von nur 120 Grad zu Buche. Auch das drittplatzierte Modell Logitech Circle kann beim Blickwinkel nicht punkten, da er nur 135 Grad beträgt. Bei allen drei Testsiegern in der Kategorie Überwachungskamera außen WLAN fällt außerdem auf, dass die neuen WLAN-Standards a und ac nicht überstützt werden, sondern lediglich ein Support für den n-Standard an Bord ist.

Hier ein kleiner Überblick über die weiteren Ergebnisse aus dem Überwachungskamera Test:

  • Canary All-In-One = Pluspunkt hohe Auflösung, Minuspunkt geringer Blickwinkel
  • Smartfrog SMCAM01 = Minuspunkte durch niedrige Auflösung und geringen Blickwinkel
  • D-Link DCS-960L = Pluspunkt 180 Grad Blickwinkel, Minuspunkt niedrige Auflösung
  • Edimax IC-5150W = empfehlenswert durch großen Blickwinkel und hohe Auflösung

Von den Modellen Trendnet TV-IP562WI, TP-Link NC250 und HiKam S5 kann nur abgeraten werden, da die Blickwinkel dieser Überwachungskameras gerade einmal zwischen 60 und 75 Grad betragen. Hier hätten Einbrecher sehr große Chancen, durch die enormen toten Winkel unbemerkt in Gebäude eindringen zu können.

Welches Fazit ist hieraus zu ziehen?

Wer einen optimalen Schutz durch eine Überwachungskamera für den Außenbereich haben möchte, sollte zu den Modellen von Markenherstellern greifen, die sich auf die Produktion von Sicherheitstechnik spezialisiert haben. Nur sie kombinieren eine gute Auflösung mit einem Blickwinkel von 180 Grad. Ein gutes Beispiel ist hier der Hersteller ABUS, denn hier sind bei einigen Angeboten zum Überwachungskamera außen Set sogar Rekorder für die lokale Aufzeichnung mit enthalten. Alternativ gibt es Sets, bei welchen das mitgelieferte Display einen Slot zur Speicherung der Daten auf SD-Cards bietet.

Die ABUS-Palette der Überwachungskamera für den Außenbereich

ABUS bietet für die Überwachung der Außenbereiche Systeme mit verschiedenen Technologien an. Dazu gehören:

  • IP-Kameras
  • HD-SDI-Kameras
  • analoge HD-Kameras

Einer der wichtigsten Vorteile bei einem Überwachungskamera außen Set von ABUS liegt darin, dass von diesem Hersteller auch sämtliche anderen Module einer Alarmanlage bezogen werden können. Das schließt Kompatibilitätsprobleme aus, die bei der Kombination der Sicherheitstechnik mehrerer Hersteller durch die Verwendung unterschiedlicher Kommunikationsprotokolle entstehen können. ABUS bietet Alarmanlagen an, die sich nach dem Bausteinprinzip beliebig erweitern lassen. Zu den verfügbaren Elementen gehört nicht nur die Überwachungskamera für den Außenbereich, sondern es sind komplette Sets auch für die Innenraumüberwachung verfügbar. Außerdem gibt es von ABUS

  • Schlösser mit elektronischer Zuhaltungsüberwachung,
  • reine Bewegungsmelder,
  • Erschütterungssensoren sowie
  • Drucksensoren und
  • Glasbruchsensoren

Sensoren ergänzen Alarm- und Brandmeldelagen

Auf Wunsch kann die Alarmanlage aus dem Hause ABUS mit den genannten Kameras sowie Sensoren und modernen Rauch- und Brandmeldern ergänzt werden.

Ein sehr praktischer Fakt ist, dass mit den Analogsystemen von ABUS auch große Objekte und Flächen überwacht werden können. Um die Überwachungskamera Aufzeichnung aus einer größeren Distanz zu ermöglichen, bietet der Hersteller als optionales Zubehör beispielsweise auch Koaxialkabel (RG59) mit einer Länge von bis zu 500 Metern an. Sie lassen sich über das High Definition Transport Video Interface (kurz HD-TVI) mit den Rekordern des Herstellers koppeln. Diese Schnittstelle bietet den Vorteil, dass sie auch mit einer älteren Überwachungskamera für den Außenbereich kommunizieren können. Auf diese Weise können die notwendigen Investitionen in die Sicherheitstechnik niedrig gehalten werden.

Sinnvolle Ergänzungen für Überwachungskameras

Weitere nützliche Features bei der Überwachungskamera Aufzeichnung bietet ABUS mit Smart Search und Tripwire Detection. Mit der Tripwire Detection wird ein imaginärer „Stolperdraht“ gespannt, welcher den kritischen Bereich rund um ein Objekt markiert. Erst wenn diese Markierung überschritten wurde, wird die Aufzeichnung gestartet und eine Alarmierung ausgelöst. Das vermeidet einerseits Falschalarme und spart andererseits Speicherplatz. Das Feature Smart Search dient dazu, beweisrelevante Szenen in den gespeicherten Aufnahmen sehr schnell zu finden.

Immer auf dem Laufenden

ABUS bietet bei seinen Überwachungskameras für den Außenbereich auch die Möglichkeit des Fernabrufs der Echtzeitaufnahmen. Realisiert wird das über eine eigene App, die auf dem Smartphone oder Tablet des Nutzers installiert werden muss. Sie steht mittlerweile für alle gängigen mobilen Betriebssysteme zur Verfügung. So kann bei einer Alarmierung zuerst geprüft werden, ob es sich tatsächlich um einen Einbruch handelt. Auf diese Weise können überflüssige Einsätze der Polizei vermieden werden, die für den Betreiber einer Alarmanlage mit einer Überwachungskamera mit Bewegungsmelder durchaus auch mit erheblichen Kosten verbunden sein können.

Die meisten Modelle der Überwachungskamera für den Außenbereich von ABUS sind darüber hinaus CMS-kompatibel. Das Kürzel steht hier für die Central Monitor Station Software. CMS verschafft dem Nutzer der Alarmsysteme die Möglichkeit, die Überwachung in Echtzeit wahlweise von einem eigenen Sicherheitsdienst oder über die Aufschaltung auf den zentralen Sicherheitsdienst eines gewerblichen Dienstleisters zu realisieren.

Unter welchen Bedingungen ist die Überwachungskamera erlaubt?

Überwachung am Arbeitsplatz

Wer als Eigenheimbesitzer das Umfeld seines Hauses mit einer Videokamera schützen möchte, muss sich keine Gedanken machen. Hier ist die Überwachungskamera außen erlaubt, ohne dass die Einschränkungen beachtet werden müssen, die im Bundesdatenschutzgesetz für die Überwachung öffentlicher Bereiche gelten. Auch die Wahrung der Persönlichkeitsrechte nach dem Artikel 2 des Grundgesetzes, von welcher die Videoüberwachung am Arbeitsplatz eingeschränkt wird, spielt hier keine Rolle.

Überwachung des Außenbereiches

Werden allerdings durch die privat betriebene Überwachungskamera für den Außenbereich Teile der öffentlichen Fußwege und Straßen mit beobachtet, muss der Betreiber der Kennzeichnungspflicht nach dem Paragrafen 6 des Bundesdatenschutzgesetzes nachkommen. Diese Vorschrift müssen auch Händler und andere Gewerbetreibende beachten, die das Umfeld ihrer Gebäude und Geschäfte mit einer Überwachungskamera mit Bewegungsmelder oder Nachtsichtfähigkeiten schützen möchten.

Besondere Regelungen kennt das deutsche Recht für den Fall, dass mit einer Überwachungskamera für den Außenbereich Arbeitsplätze überwacht werden sollen. Hier greift vor allem der Paragraf 32 des Bundesdatenschutzgesetzes. Er sagt im Absatz 1 aus, dass man nur bei hinreichendem Verdacht auf Straftaten im Rahmen der beruflichen Tätigkeit die personenbezogenen Daten des Beschäftigten verarbeiten darf.

Überwachungskamera mit Rekorder

Allerdings können sich Arbeitgeber beim Einsatz einer Überwachungskamera mit Aufzeichnung auch auf den Paragrafen 28 des Bundesdatenschutzgesetzes berufen. Er lässt die Datenerhebung und Datenspeicherung zur „Wahrung berechtigter Interessen“ zu. Die Einbruchsprävention stellt hier immer ein berechtigtes Interesse des Unternehmers dar. Wer sich als Unternehmer gegen mögliche Rechtsstreitigkeiten wegen der Überwachungskamera im Außenbereich schützen möchte, holt die Zustimmung am besten durch eine entsprechende Klausel im Arbeitsvertrag ein. In diesem Fall ist er abgesichert und muss nicht fürchten, später von seinen Mitarbeitern belangt zu werden.

Rechtliche Aspekte

Rechtliche Besonderheiten gibt es dann, wenn eine Überwachungskamera Aufzeichnung beispielsweise auf einem Campingplatz durchgeführt werden soll. Eigentlich ist das Gelände des Campingplatzes das Privatgrundstück des Betreibers, was theoretisch eine ähnliche Freizügigkeit wie bei einem Eigenheim erlauben müsste. Doch durch die Vermietung der Stellplätze an Dritte und der Möglichkeit, dort auch unangemeldete Besucher empfangen zu können, wird der Campingplatz de facto zum öffentlichen Bereich. Deshalb müssen entsprechende Schilder auf die Beobachtung durch eine Überwachungskamera außen WLAN oder eine Überwachungskamera mit Bewegungsmelder hinweisen.

Fazit: Moderne Sicherheitstechnik ist intelligent und flexibel kombinierbar

Überwachungskamera als Set

Wer sich für das Überwachungskamera außen Set eines Markenherstellers entscheidet, der auch andere Elemente einer Alarmanlage anbietet, kann seine Systeme bei Bedarf jederzeit erweitern. Ein Mix von Systemen unterschiedlicher Hersteller sollte aufgrund der möglichen Kompatibilitätsprobleme vermieden werden. Darauf weisen die Hersteller zwar immer wieder explizit hin, dennoch scheint die Sparsamkeit bei so manchem Nutzer stärker ausgeprägt zu sein, als das tatsächliche Sicherheitsbedürfnis.

Personenschutz und Objektschutz

Bei der Überwachungskamera für den Außenbereich spielen gute Auflösungen, ein möglichst großer Blickwinkel sowie die Chancen der Speicherung der aufgenommenen Daten eine wichtige Rolle. Die deutschen Gesetze lassen viel Spielraum bei der Anwendung dieser Art von Sicherheitstechnik. Überwachungskameras können verschiedene Aufgaben erfüllen. Sie dienen dem Personenschutz und dem Objektschutz sowie der öffentlichen Sicherheit. Einbruchszahlen und Schadenssummen steigen ebenso wie die psychischen Folgen. Die wirtschaftlichen Folgen von Einbrüchen machen es nicht länger möglich, auf einen guten Schutz von privaten und gewerblichen Objekten durch Überwachungssysteme mit Bild- und Tonaufzeichnung zu verzichten. Dennoch muss bei jedem Einsatz der Technik beachtet werden, dass entsprechende Gesetze gelten, die man auch zum eigenen Schutz oder dem seiner Mitarbeiter nicht aushebeln kann. Mindestens ein Hinweisschild auf die Überwachung ist daher in fast allen Fällen erforderlich.

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